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Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung

Talente entdecken – Talente fördern

Die Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. ist eine parteinahe Stiftung, die ideell der Christlich Demokratischen Union - CDU nahesteht.

Mit der Vergabe von Stipendien möchte die Konrad-Adenauer-Stiftung engagierten jungen Menschen ein gründliches Studium ermöglichen und sie für Aufgaben in Staat und Gesellschaft, insbesondere in Wissenschaft und Wirtschaft, Politik und Verwaltung, Medien und Kultur sowie in internationalen Organisationen, vorbereiten.

Sie gehört – wie 12 weitere Stiftungen, die Stipendien an Studierende vergeben – zu den nationalen Förderungswerken, die die verschiedenen weltanschaulichen, religiösen, politischen, wirtschafts- oder gewerkschaftsorientierten Strömungen in Deutschland abbilden. Link >

Besonderheiten der Stipendien der Konrad-Adenauer-Stiftung

Wer kann sich bewerben?

  • Studentinnen und Studenten aller Fachrichtungen, die nicht älter als 35 Jahre sind und bezüglich ihrer Staatsangehörigkeit die Voraussetzungen des § 8 BAföG erfüllen sowie anerkannte Flüchtlinge (recognised refugees i.e. as entitled to asylum, granted refugee status or subsidiary protection,
  • StudienbewerberInnen, die zum nächstmöglichen Semester nach dem Bewerbungsschlusstermin das Studium aufnehmen werden und nicht älter als 35 Jahre sind;
  • duale/kooperative Studiengänge können gefördert werden, wenn das Studium an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen in Vollzeit absolviert wird.

Zu weiteren Voraussetzungen für eine Bewerbung >

Termine für die Online-Bewerbung: 15. Januar und 15. Juli eines Jahres

Weitere Informationen >

Kontakt:
02241 246-0
zentrale@kas.de
www.kas.de

Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung

Stipendium: Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung
Stipendiat: Wilhelm Rath



Mit gesellschaftlichem Engagement und Wasserstofftechnologie in eine bessere Zukunft

Das Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) unterstützt Bachelor-Student Wilhelm Rath dabei, seine Ziele zu verwirklichen: ein Auslandssemester zu absolvieren, sich sozial und politisch zu engagieren und durch Wasserstofftechnik die Zukunft umweltfreundlicher zu gestalten. Wie Wilhelm Rath das umsetzen will, warum ihm sein Stipendium diesen Zielen nicht nur finanziell näherbringt und was er Studierenden der htw saar rät, die sich auf ein Stipendium bewerben möchten, das erfahrt ihr in diesem Interview!

Hallo Wilhelm! Kurz zu deiner Person: Wie alt bist Du und was hast du vor Deinem Studium gemacht?

Ich bin 22 Jahre alt und in Sankt Wendel geboren. Vor meinem Studium „Maschinenbau/Industrielle Produktion“ an der htw saar habe ich an einer Universität auf Lehramt studiert. Der Wechsel zu den Ingenieurwissenschaften an der htw saar war dann aber die richtige Entscheidung, denn das Interesse für Technik hatte ich bereits in der Kindheit, in der ich mit meinem Vater an Oldtimern herumgeschraubt habe.

 

Wie bist du auf die Möglichkeit aufmerksam geworden, Dich auf ein Stipendium zu bewerben? Und warum ist es dann die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) geworden?

Ich hatte mich sehr breit und ausführlich im Internet informiert, welche Stipendien es gibt und dann festgestellt, dass das Angebot der Konrad-Adenauer-Stiftung ideal auf mich zugeschnitten ist. Die KAS sensibilisiert die StipendiatInnen für demokratische Werte und befähigt sie dazu, sich eine eigene Meinung zu bilden und diese im gesellschaftlich-politischen Diskurs einzubringen. Auch ist sie von christlichen Wertvorstellungen geprägt. Da ich mich schon lange für Politik interessiere und mich auch mit christlichen Werten identifiziere, wusste ich schnell, worauf meine Wahl fällt. Bevor ich das Stipendium der KAS bekommen habe, hatte ich auch schon für zwei Semester ein Deutschlandstipendium der htw saar erhalten.

 

Wie sah das Bewerbungsverfahren aus? Welche Voraussetzungen waren zu erfüllen, um das KAS-Stipendium zu erhalten?

Grundsätzlich spielen gute Noten eine wichtige Rolle, aber der Fokus liegt vor allem auf dem sozialen Engagement der BewerberInnen. Ich betätige mich schon länger im kommunalpolitischen Bereich, bin in der Fachschaft aktiv und habe am Erstsemester-Mentoringprogramm der htw saar als Mentor mitgewirkt. Das alles sind Engagements, die eine positive Entscheidung durch das Auswahlgremium begünstigt haben.

 

Was, denkst du, hat weiterhin Eindruck auf das Auswahlgremium gemacht? Warum wurdest du ausgewählt?

Das ist so einfach nicht zu sagen. Ich würde drei ausschlaggebende Punkte für eine erfolgreiche Bewerbung bei der KAS nennen: gute Noten, soziales Engagement und Interesse am politischen Diskurs. Ich habe in meinem Motivationsschreiben dargelegt, in welchen Bereichen ich mich engagiere und welche beruflichen Ziele ich verfolge. Im Auswahlgespräch wurde ich dann auf die gesellschaftlich-politischen Themen angesprochen, die ich in dem Schreiben bereits angeschnitten hatte.

 

Das Stipendium bietet Dir, neben der finanziellen Unterstützung, auch einen ideellen Mehrwert und ein vielfältiges Rahmenprogramm. Von welchen Angeboten hast Du bereits Gebrauch gemacht und welche sollen folgen?

Zunächst einmal durchläuft jeder Stipendiat ein Grundlagenseminar, bei dem Prinzipien des Rechtsstaates und der sozialen Marktwirtschaft vermittelt werden. Besonders spannend fand ich eine Veranstaltung, bei der Zeitzeugen von ihrem politischen Widerstand gegen das Regime der DDR berichtet haben. Die KAS bietet den StipendiatInnen zudem ein breit gefächertes kulturelles Angebot, sowie Seminare zur persönlichen Weiterbildung. 

Ich habe große Lust, ein Rhetorik-Seminar zu absolvieren, will mich aber auch zum Thema Wasserstoff fortbilden und versuchen, in eines der angebotenen Auslandsseminare reinzukommen.

 

Was ist für dich das Wichtigste an deinem Stipendium?

Für mich spielt das Finanzielle schon eine wichtige Rolle, zumal man auch für ein mögliches Auslandssemester eine entsprechende Förderung erhält – das möchte ich zu gegebener Zeit auf jeden Fall wahrnehmen. Ein weiterer Punkt ist die ideelle Förderung in Bezug auf die persönliche Weiterentwicklung, die Bereitstellung von Soft Skills. Ferner besteht die Möglichkeit auf ein umfangreiches Netz an ehemaligen StipendiatInnen zurückzugreifen.

 

Welchen Tipp würdest du anderen Studierenden geben, die sich auf ein Stipendium bewerben möchten?

Informieren, recherchieren, bewerben! Bei einer Bewerbung bei der Konrad-Adenauer-Stiftung ist es auf jeden Fall von Vorteil, wenn man eine eigene Meinung zu aktuellen gesellschaftlichen Themen hat und diese im Gespräch dann auch adäquat vertreten kann. Dabei ist es hilfreich, die Nachrichten zu verfolgen und auch weiterführende Artikel zu lesen – generell eben Interesse am nationalen und internationalen Geschehen zu zeigen. Das zahlt sich dann im Auswahlgespräch aus, da dort auch tagesaktuelle und politische Themen angeschnitten werden. Zudem ist eine breite Allgemeinbildung natürlich nie verkehrt.

 

Hast du schon Pläne für die Zeit nach dem Studium? Hängst du den Master dran?

Ich habe auf jeden Fall vor, den Master zu machen und hoffe dann natürlich auch, dass mein KAS-Stipendium verlängert wird. Voraussetzung für beides ist ein erfolgreicher Abschluss meines Studiums mit einer Bachelor-Arbeit, die sich im Rahmen des Projekts H2-Factory des Zentrums für Mechatronik und Automatisierungstechnik mit dem Technologiefeld Wasserstoff beschäftigen wird. Ich möchte damit dazu beitragen, die Gesellschaft ein Stück weit voranzubringen.

 

 

htw saar
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