Ulrike Fischer




"Einblicke in die Berufspraxis zu bekommen ist auch sehr sinnvoll für die persönliche Entwicklung und Erfahrung."

Was hat Sie dazu bewogen dieses Studium zu realisieren?
Meine Lieblingsfächer in der Schule waren Mathe und Kunst. Architektur war für mich die Ideale Verbindung zwischen Kreativität und Verstand.

Welche praktischen Erfahrungen hatten Sie bereits vor oder während des Studiums gesammelt?
Während des Studiums habe ich mehrere Praktika im Architekturbüro und der Schreinerei gemacht. Das war zu meiner Studienzeit Voraussetzung und Pflicht. Einblicke in die Berufspraxis zu bekommen, ist aber auch sehr sinnvoll für die persönliche Entwicklung und Erfahrung.

Wo und in welcher Position arbeiten Sie?
Ich bin Professorin für „Entwerfen, Methodik und Konstruktion“ an der htw saar, Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen. Meine Forschungsschwerpunkte sind Regionalismus in der Architektur und Strategien im ländlichen Raum.

Wie sieht Ihr typischer Arbeitsalltag aus?
Da ich noch relativ neu als Professorin an der htw saar bin, stecke ich derzeit viel Zeit in die Vorbereitung der Lehre: in den Aufbau der Vorlesungsreihen und Übungen sowie in die intensive Projektarbeit mit den Studierenden im Master und Bachelor Entwurf. Der Arbeitsalltag ist dabei sehr vielseitig. Neben der Lehre (also Vorlesungen halten, mit Studierenden ihren Entwurf besprechen, Seminare leiten) sollte man auch im eigenen Fachgebiet „auf dem Laufenden bleiben“, das heißt lesen, recherchieren, Kontakte knüpfen, sich vernetzen, Vorträge hören und halten. Dazu gehört auch Neues zu denken und eigene Forschungsvorhaben auf den Weg zu bringen.

Welche besonderen Vorkenntnisse, Fähigkeiten und Interessen braucht man für Ihren Beruf?
Eine gute Allgemeinbildung schadet nie…. dazu räumliches Denken, Kreativität, Ausdauer, Leistungsbereitschaft.

Was fasziniert Sie an Ihrer Tätigkeit am meisten?
Die Vielseitigkeit in der Architektur, die Selbstbestimmtheit und die Möglichkeitsspielräume, die sich durch die Professur ergeben.

Welche Erfahrung haben Sie bisher mit dem Arbeiten in einem MINT-Beruf gemacht?
Hinsichtlich der Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen habe ich meist sehr gute Erfahrungen gemacht.

Welchen Rat haben Sie für Schülerinnen im Hinblick auf ein MINT-Studium?
Ich würde der Schülerin den Rat geben, sich nicht hinter ihren männlichen Kommilitonen zu verstecken… die können es nämlich nicht besser!

Haben Sie in Ihrem Leben persönliche Herausforderungen zu meistern?
Als Mutter muss ich Familie und Beruf vereinbaren. Das ist nach wie vor nicht immer leicht, auch wenn sich hier gesellschaftlich schon viel getan hat. Aber ein Tag hat eben nach wie vor nur 24 Stunden.

In Ihrer Freizeit beschäftigen Sie sich am liebsten mit…
…meiner Familie… wenn dann noch Freizeit übrig bleibt, lese ich Zeitung und mache Sport
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